Jugendbeirat – ein Piratenvorschlag

[Tina] Im Kommunalwahlkampf haben die Piraten als einzige Partei ein institutionalisiertes Mitspracherecht von Kindern und Jugendlichen in der Stadtpolitik gefordert – mit einem eigenen Beirat, der nicht nur einen eigenen Etat haben sollte, sondern auch die Möglichkeit, Anträge an den Stadtrat zu stellen.

Mit dem Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“, der nun von der Stadtverwaltung vorgelegt worden ist, und der grade durch die Ausschüsse mäandert (17.7.2014 Jugendhilfeausschuss, 24.7.2014 Verwaltungsausschuss, 24.7.2014 Plenum), wird dieser Jugendbeirat vorbehaltlich Plenumsbeschluss Wirklichkeit werden.

Weil uns Piraten die politische Stimme von sonst stimmlosen Mitgliedern unserer Gesellschaft enorm wichtig ist, haben wir uns überlegt, wie so ein Beirat genau funktionieren könnte. Uns war dabei wichtig, dass nicht nur die in Vereinen organisierten Jugendlichen via Stadtjugendring eine Stimme bekommen würden, sondern alle die Möglichkeit haben sich zur Wahl zu stellen und zu wählen – unabhängig von sozialer Stellung, ausserschulischen Aktivitäten oder Nationalität. Damit soll nicht nur gewährleistet werden, dass der Jugendbeirat überparteilich ist, sondern auch, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche mit den Konzepten demokratische Wahlen und repräsentative Demokratie in Berührung kommen.

Deshalb möchten wir gerne eine allgemeine und geheime Wahl, die in den Klassenverbänden/Schulen stattfindet. Damit motivieren wir Lehrer und Lehrerinnen, Beiratswahlen in den Klassenverbänden zum Unterrichtsgespräch zu machen und erhoffen uns eine profunde Auseinandersetzung mit dem Wahlrecht und der Möglichkeit eigener Einflussnahme auf politische Prozesse.

Hier könnt ihr euch angucken, wie wir uns einen Jugendbeirat in Regensburg vorstellen: Jugendbeirat_Vorschlag.pdf

Andere Ideen? Vorschläge? Lasst uns diskutieren.


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