Kreisparteitag 2017 und Aufstellungsversammlung in Schwandorf

Peter Lang aus Schwandorf bleibt Kreisvorsitzender der Piraten Schwandorf. Zu seinem Stellvertreter wurde Marco Konewecki aus Burglengenfeld beim Kreisparteitag am Samstag, dem 21.1.2017 in der Bar „Wohnzimmer“ gewählt. Marco Konewecki wurde auch zum Direktkandidaten der Partei für die Wahl zum Bundestag nominiert.

Vorstand KV Schwandorf 2017

Der neue Vorstand (v. li.): Beisitzer Khaled Albadesh, stellvertretender Vorsitzender und Bundestagsdirektkandidat Marco Konewecki, Beisitzerin Penny Möller, Vorsitzender Peter Lang und Schatzmeister Klaus Terbeznik

Schatzmeister wurde Klaus Terbeznik, Beisitzer Penny Möller aus Ponholz und Khaled Albadesh aus Schwandorf. Erstmals wurde mit Khaled Albadesh ein Geflüchteter aus dem Bürgerkriegsland Syrien in den Vorstand berufen. „Die Piraten setzen hiermit ein klares Zeichen gegen Fremdenhass und rechtes Gedankengut“, heißt es in der Mitteilung der Partei. Da für die Piraten traditionell das Grundgesetz nicht verhandelbar ist, sei für sie auch das Recht auf Asyl nach Artikel 16a, nicht verhandelbar. Einer „Obergrenze“ lehne die Partei ab: Sie stelle sich unmissverständlich gegen Forderungen von AfD und CSU und auch gegen die restlichen Parteien, „die sich vielfach von den Forderungen der AfD vor sich hertreiben lassen.“ Mit Khaled Albadesh gäben die Piraten den vielen Flüchtlingen im Landkreis Schwandorf ein Sprachrohr. Anschließend wurden weitere Themen besprochen. Hierzu gehören Aktionen gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP, als auch die Unterstützung zum Aufbau von Freifunknetzen, also kostenlosem WLAN. Insbesondere in Schwandorf werde freies WLAN von der Stadt derzeit nicht forciert. Diese Lücke wolle die Piratenpartei mit „Freifunk“ schließen.

Bei der anschließenden Aufstellungsversammlung wurde der derzeit noch 17-jährige Marco Konewecki aus Burglengenfeld zum Bundestagsdirektkandidaten nominiert. Er vertritt eine der Hauptforderungen der Piraten, nämlich die Einführung direkter Demokratie. Der Grund für sein Engagement sei, dass sich viele Bürger von den Parlamentariern nicht mehr vertreten fühlen.


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